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Für "Tobias“ werden die Kinder zu kleinen Helden.
„Das personalisierte Kinderbuch“
soll dem Fehlbetrag der Typisierungsaktion von 150.000 € abhelfen – Projekt im Rathaus vorgestellt

v.l. Leimens OB Wolfgang Ernst, Rüdiger Koller SMI Consulting GmbH, Oliver Jeske u. Peter Stadtherr Koordinator "Aktion Tobias".
Leimen:
Mit einer neuen Aktion soll dem Fehlbetrag von 150.000 Euro, entstanden bei der Typisierungsaktion für Tobias, zu Leibe gerückt werden. Sie wurde jetzt im Rathaus vorgestellt und heißt: Das "personalisierte" Kinderbuch.
Peter Stadtherr, Koordinator der "Aktion Tobias", Rüdiger Koller von der SMI Consulting GmbH, Oliver Jeske und Oberbürger-meister Wolfgang Ernst informierten darüber, was es damit auf sich hat.
Mit einer ganz besonderen Geschenkidee kann man dem eigenen Kind , den Neffen, Nichten, Paten – oder Enkelkindern eine ganz besondere Freude bereiten.
Das personalisierte Kinderbuch begeistert die kleinen Leseratten, lesen sie doch im Buch ihren eigenen Namen und sind Titelhelden in insgesamt 27 spannenden Geschichten.
Jedes grossformatige Buch im stabilen Hardcover – Umschlag wird einzeln gedruckt und von Hand gebunden. Durch modernste Computertechnologie erscheint der Name der kleinen Helden individuell auf jeder Seite und gibt dem jungen Leser das Gefühl, etwas ganz Besonderes zu sein.
Es sei pädagogisch erwiesen, hieß es, dass das Selbstwertgefühl des Kindes dadurch gesteigert werde. Auch vor Ort könne das Buch in wenigen Minuten fertiggestellt werden. Der Preis beträgt 14,90 €, jeweils zwei Euro gehen davon an die Aktion Tobias.
Bekanntlich hatte der Freundeskreis Leukämiekranker e.V im April 2003 mit großem Erfolg eine Typisierungsaktion für den an Leukämie erkrankten Tobias aus Leimen organisiert.
Leider konnte aus den rund 7500 Blutproben kein passender Spender gefunden werden. Tobias war im Oktober 2003 an einer Infektion gestorben, nachdem er zunächst eine Transplantation mit den Stammzellen seines Bruders gut überstanden hatte. 450.000,- € hatte die Aktion gekostet.
300.000 € gingen an Spenden ein. Falls der Fehlbetrag nicht gedeckt werden könne, bedeute dies das Aus für den Verein,der seit Mitte der 90erJahre über 44.000 Spender rekrutiert hat.
Und dies hieße, auch anderen Kranken diese lebenswichtige Chance zu nehmen. Denn erfahrungsgemäß werden in den nächsten Jahren 15 bis 20 Spender ermittelt, die dazu beitragen, Patienten die Chance auf ein neues Leben zu geben.
Die Bücher sind in den kommenden Tagen und Wochen bei einer Vielzahl von Veranstaltungen in der Region zu bekommen.
Oder auch direkt bei Rüdiger Koller, Sedanstraße 12 in 69168 Wiesloch, Telefon 06222 / 7 43 23 oder Online unter www.soziale-projekte.de erhältlich.
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